REVIEWS
"El senor del mundo" CD
CRAZY UNITED 
Moloko Plus #37 
OX #81 
Pankerknacker #19 
Pankerknacker #20 
Plastic Bomb #65 
Proud to be Punk #11 
Punkrock! #8 
Trust #134 
UNDERDOG #27 
Waste of Mind 
Übersteiger #91 
El Senor Del mundo bedeutet soviel wie das sprichwörtliche Mann von Welt und so ist es auch bei der neunköpfigen Truppe aus Frankreich die dementsprechend nicht in französisch sondern in spanisch singt. Die Musiker haben sich dem Latin-Ska verschrieben und werfen die verschiedensten südamerikanischen Musikstile in einen Topf. Sie nehmen ein wenig Ska, Salsa, ein bisschen der Percussions vom Samba, jede menge Worldmusic-Elemente,rühren alles kräftig durch und versalzen das ganze letzten Endes mit Punkrock. Eigentlich eine interessante Mischung, mit scharfen Bläsersätzen, die ansatzweise sehr gut rüber kommt. Allerdings wird in fast jedem Song mit wilden Punkparts experimentiert, die so gar nicht in das Grundgerüst der Stücke passen wollen. Die Songs wirken anfänglich immer sehr nett und werden spätestens bei den schnelleren Parts sehr nervös und man verzettelt sich in Hektik. Leider kann da auch die angenehme Stimme der Backgroundsängerin nicht mehr viel retten. Auf einer Albumlänge von 53 Minuten wird das ganze dann immer wieder recht anstrengend beim hören und so finde ich weniger ist eben manchmal mehr. Hätte man auf den Punk verzichtet wäre ein nettes Ska-Crossover Album entstanden. Das Talent wäre hier auf jeden Fall vorhanden.
Igor (5.0): Punkrock mit Latin Rock, Pop, Lateinamerikanischem und Ska. Musikalisch hochklassige Langeweile.
Sandra (4.0): Spanischer Bossanova Ska mit Geblääääääse...hm...Live sind die lustig, aber auf Platte ist mir das zuviel Getröte. Spielt mir das noch mal vor, wenn ich unter Palmen in Kuba am strand liege, danke.
Andre (4.0): Di mog i net, di mog i net, di mog i net!
Die Spanier MALA SUERTE haben sich 1997 gegründet und bisher leider nur zwei CD-EP's veröffentlicht. Nun liegt endlich mit "El Senor del Mundo" das erste richtige Album vor - und was für eines. Die neunköpfige Band, inklusive Bläsersektion und Perkussionist, brennt ein wahres Latinpunk-Feuerwerk ab. Freut Euch also auf 14 mal erstklassigen schnellen Punkrock mit vielen Ska- und Latineinflüssen, vor allem gefällt mir hier, quasi als I-Tüpfelchen, die professionelle Perkussionsbegleitung. Zum Album gibt es natürlich ein ordentliches Booklet, nicht nur mit den spanischen Texten, sondern praktischerweise auch mit der englischsprachigen Übersetzung. Für mich gelten MALA SUERTE ab sofort als spanisches Bindeglied zwischen KARAMELO SANTO aus Argentinien und PANTEON ROCOCO aus Mexiko. Ganz großes Kino. (8). Kay Werner
MALA SUERTE: Es passt zu ihrem Bandnamen, dass ausgerechtet ich, der zugegebenermaßen eine kleine Ablehnung gegenüber dem gespielten Musikstil hat, ihre neue CD in die Hand gedrückt bekomme. MALA SUERTE bedeutet soviel wie Pech und sie spielen schnellen und rhythmischen Latin-Ska mit allerlei anderen Einflüssen. Doch muss ich sagen, dass sie ihre Sache wirklich richtig gut machen und mich trotz meiner anfänglichen Abneigung doch überzeugen konnten. Der Wechsel und die Harmonien des männlichen und weiblichen Gesangs stechen hervor und trotz aller Einflüsse ist dies hier Latin-Ska at it's best. Über allem steht der Anspruch tanzbar zu sein und das ist meiner Meinung nach auch der einzige Minuspunkt, den ich der Band ankreiden muss. Es wird sich zu sehr damit zufrieden gegeben, dass die Songs schnell und tanzbar sind, als vielleicht einmal mehr auf Songwriting zu achten. 3-4 Songs auf dem Album hätte das dennoch richtig gut getan, gerade für den Genuss Zuhause. Dennoch sind MALA SUERTE auf CD wie live eine Bank. Ihr sympathisches Label ANR feiert übrigens im November sein 10-Jähriges Jubiläum, wo die Möglichkeit besteht die Mädels und Jungs mal live zu sehen. Also, hingehen und mitreißen lassen. - Zeki
Den Musikstil von MALA SUERTE nur als Folkpunk oder Skapunk zu bezeichnen, wäre reinste Beleidigung für die Band. Dazu machen MALA SUERTE aus Strasbourg/Frankreich viel zu ausgefeilte und ambitionierte Musik. Schon alleine die oft im Vordergrund stehende Bläsersektion gibt der Band einen besonderen Drive. Verstärkt wird dieser Eindruck noch durch einen dicken Latino-Einfluss im Songwriting. Misch MANO NEGRA mit den RAMONES und du hast in etwa das Feeling von MALA SUERTE Songs. Gesungen wird auf Spanisch, wobei neben den spanischen spanischen Texten im Booklet immer gleich eine englische Übersetzung mitgeliefert wird. Anspieltipps sind: "Terrorista" und vor allem "El Senore Del Mundo" Super Song! - marky
Die Spanier MALA SUERTE haben sich 1997 gegründet und bisher leider nur zwei CD-EP's veröffentlicht. Nun liegt endlich mit "El Senor del Mundo" das erste richtige Album vor - und was für eines. Die neunköpfige Band, inklusive Bläsersektion und Perkussionist, brennt ein wahres Latinpunk-Feuerwerk ab. Freut Euch also auf 14 mal erstklassigen schnellen Punkrock mit vielen Ska- und Latineinflüssen, vor allem gefällt mir hier, quasi als I-Tüpfelchen, die professionelle Perkussionsbegleitung. Zum Album gibt es natürlich ein ordentliches Booklet, nicht nur mit den spanischen Texten, sondern praktischerweise auch mit der englischsprachigen Übersetzung. Für mich gelten MALA SUERTE ab sofort als spanisches Bindeglied zwischen KARAMELO SANTO aus Argentinien und PANTEON ROCOCO aus Mexiko. Ganz großes Kino. (8). Kay Werner
Mit ihrem nunmehr dritten Album liefert die neunköpfige Kapelle aus dem französischen strasbourg das reinste Latin-SKA-PunkFeuerwerk ab. Voll ungebändigter Spielfreude kombinieren Mala Suerte gekonnt herrlich tanzbare SKA-Rhythmen und klassischen Punkrock-Sound mit musikalischen Elementen aus den Bereichen des Alternative-Rock und des Latin-Pop - da kommt gewiss keine Langeweile auf! euch erwarten insgesamt 14 partytaugliche Tracks, die inhaltlich Geschichten aus dem Leben erzählen, nur gelegentlich politisch motivierte Gedanken aufgreifen und sich oftmals einfach mit dem Zelebrieren von Partys bzw. den daraus resultierenden Folgen beschäftigen. Dem ohnehin temperamentvollen Sound wird durch den knackig-spanischen Gesang, der im Backround hin und wieder bezaubernde weibliche Unterstützung erhält, zudem noch der letzte Feinschliff verpasst. Sämtliche Lyrics mitsamt den entsprechenden englischsprachigen Übersetzungen findet ihr übrigens im knallig-bunten Booklet. Für FreundInnen des Genres sicher eine kleine Offenbarung!
Man nehme spanische Texte und Ska-Musik und raus kommt Latin-Ska. Darum handelt es sich hier. Musikalisch alles proper, zackig und Up-tempo, eine Mischung Ska, Punk, Alternative Rock und Latin-Pop. Schnell ist man, oder vielmehr bin ich, "Hurra!" zu schreiben, aber Moment mal da stimmt doch wat nüschte! Aha, een Berliner Label. Uffgepasst! Holzauge ick hör dir trapsen. Die Band is gar nüschte aus Spanien. Aha aus Strasbourg, dette sin Franzosen! Oder vielleicht doch och der een oder andere Landsmann? Na und, wat solls? Multikulti und 'ne Frau singt och noch im Backround. Is doch allet dufte! Die Mucke stimmt doch, sag ick mir. Und trotzdem kommt's mit immer noch ein wenig spanisch vor. Deswegen lese ich die Texte in englischer Übersetzung. Inhaltlich geht's ziemlich um Gewalt, um irgendwas Männliches und auch mal Waffen. Mal wird's gemocht, mal gehasst. Mal was zu Spanien und Ehre gesagt. Und auch mal übers Ficken gesungen. Das ist an und für sich nicht schlimm, aber Mann und Frau sollte es wissen bevor die CD gekauft wird. Wie's jeweils gemeint ist weiß ich nicht, aber darüber würde ich gerne mal mit dem Künstler sprechen, por favor. Captain Mocker
Dass ich immer so viel Ska-(Punk) Platten bekomme, da kann ich ja auch nichts für. die Musikrichtung bleibt für mich zu 99% uninteressant und eintönig. Mala Suerte liefern den gängigen fröhlichen Ska-Sound mit eingängigen Melodien, gutem Gesang, spanischem Gesang und alles im modernen Rock Sound. die Band ist aus Frankreich, die ihr drittes Album. Keine Bewegung im Ska-Sektor. Andreas
Esperanza. Hoffnung auf revolutionäre Wohltaten. Serviert in der Tapas Bar zu Strasbourg, mit reichlich scharfer Mojo. Die Bar ist gut besucht, es wird viel geredet, gelacht und debattiert. Über ein besseres Leben mit Gleichheit, Freiheit und Gerechtigkeit. Über Nationalstolz, verrückte Kühe, das Leben auf der Straße. Viele Stimmen reden durch einander, Kastagnetten erklingen und die Wirtin packt den Stier bei den Hörnern, wird der Gast zu frech. Um 3 Uhr morgens will immer noch keineR nach Hause, die Stimung scheint auf dem HöhePUNKt, scheint zu eSKAlieren. Aber nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird. Auch nicht mit Mojo. So bleibt die Stimmung am Kochen, die Gemüter beruhigen sich. Ja, das Leben in der Vorstadt ist ebenso spannend wie verwirrend, ist geprägt von kaputten Familien, gescheiterten Existenzen, abhängig vom sozialen Status und Imaginationsvermögen. Das Motto in der Tapas Bar lautet: have a drink, listening to music, bad talking über la vaca loca. MALA SUERTE haben recht. So wird das Nichts mit der Revolution. Immer nur reden, reden, reden...und sich betrinken. Dead cities! Wo ist der/die HeldIn, der/die Stadt in Schutt und Asche zerlegt? Es ist jetzt 4 Uhr und eine neunköpfige Gruppe ist auf der Straße unterwegs, mit den allerbesten Absichten zumindest einmal die richtige Entscheidung gefällt zu haben!
MALA SUERTE legen mit "El Senor del Mundo" ihr drittes Album vor und auch wenn es der Albumtitel und auch die Musik eigentlich nicht vermuten lässt - die Band stammt aus Frankreich und eben nicht aus Lateinamerika. Ein guten Teil zu dieser Illusion trägt aber sicherlich auch dazu bei, dass der Sänger der 9-köpfigen Truppe aus Straßburg aus Spanien stammt und dementsprechend die meisten Lieder auch auf Spanisch vorgetragen werden. Geboten wird Latin-Ska, dessen Einflüsse sehr weit gefasst sind und von vielen Lateinamerikanischen Stilen wie Samba und Sals, bis hin zu Punkrock und eben Ska reicht. Würden sie nicht immer wieder auch etwas Härte und Tempo ins Spiel bringen, könnte man der Platte auch sicherlich den Stempel World-Music aufdrücken. Die Band versteht ihr Handwerk, denn während der männliche Sänger mit seinem eher kantigen Gesang immer für etwas schärfe sorgt, bildet die weibliche Stimme immer wieder einen harmonischen Gegenpol. Gelungen sind vor allem auch die zackigen Bläsersätze - die immer wieder für Akzente und vor allem für Unruhe sorgen. Latin-Ska Fans dürften ihre Freude an der Scheibe haben, sofern sie sich nicht daran stören das es immer wieder hektisch zur Sache geht, denn selbst wenn man denkt das jetzt ein ruhigerer Moment kommt, melden sich wieder überraschend die Bläser oder Gitaristen. Mir ist die Scheibe auf Dauer einen Tick zu unruhig und hektisch - live dagegen wird man es dagegen wohl umso mehr schätzen, dass die Band eine Menge Hummeln im Arsch hat. Kai Wydra
Die Spanier MALA SUERTE haben sich 1997 gegründet und bisher leider nur zwei CD-EP's veröffentlicht. Nun liegt endlich mit "El Senor del Mundo" das erste richtige Album vor - und was für eines. Die neunköpfige Band, inklusive Bläsersektion und Perkussionist, brennt ein wahres Latinpunk-Feuerwerk ab. Freut Euch also auf 14 mal erstklassigen schnellen Punkrock mit vielen Ska- und Latineinflüssen, vor allem gefällt mir hier, quasi als I-Tüpfelchen, die professionelle Perkussionsbegleitung. Zum Album gibt es natürlich ein ordentliches Booklet, nicht nur mit den spanischen Texten, sondern praktischerweise auch mit der englischsprachigen Übersetzung. Für mich gelten MALA SUERTE ab sofort als spanisches Bindeglied zwischen KARAMELO SANTO aus Argentinien und PANTEON ROCOCO aus Mexiko. Ganz großes Kino. (8). Kay Werner