Zeit - Album
Sechzehn Jahre gibt es MOSKOVSKAYA schon!? Lange nichts mehr gehört. Nach einigen Umbesetzungen gibt es jetzt die vierte Platte. Stark geworden sind MOSKOVSKAYA in Sachen Instrumentalmusik. Vor allem der Bläsersatz in Verbindung mit dieser coolen Orgel überzeugt mich. Schön flockig sind die schnellen Songs, die mich immer noch an frühe BUSTERS erinnern. Dass Thomas Scholz nie so ganz den Ton traf, störte bei den flotten Nummern nicht. Wenn MOSKOVSKAYA aber einen Gang runter schalten, nervt es. Ist das gewollt, dass man mit den deutschen Texten und den Ragga-Einflüssen nach SEED klingen will? Steht ihnen gar nicht gut. Kompliment hingegen für das Cover "Take a letter Maria. Für Ska aus Deutschland ganz erfreulich. (46:31) (7) Simon Brunner
Eine sehr relaxte Geschichte ist das hier von MOSKOVSKAYA. Ruhige Nummern zum gemütlichen, relaxten Tanzen wechseln sich ab mit schnelleren Nummern zum Abgehen. Die Cd stürmt eine wahrlich positive Atmosphäre aus. Das ist so eine runde Sache, runder geht's nicht. Die Welt ist hier noch in Ordnung. Die Texte sind überwiegend in Englisch, aber es wird auch mal was deutsches eingestreut. 13 Songs, deren einziges Manko vielleicht die fehlenden Ecken und Kanten sind, die man sich zumindest gelegentlich mal wünscht. Denn die CD läuft auch Gefahr mit zunehmender Zeit vor sich hin zu plätschern und als beliebige Hintergrundmusik durchzugehen. Micha