Доброе утро - AlbumSka Punk Moscow - AlbumПодумай кто твои друзья - AlbumLive Reviews
Alle Achtung ! Fetter Ska-Punk aus Russland, genauer gesagt aus Moskau. Wobei die Betonung auf beiden Stilarten gleichzeitig liegt. Dadurch erinnert ihr Sound an LOS NUEVOS MUTANTES. Abgesehen davon, dass man hierzulande kaum LPs von russischen Bands bekommen kann, erregt die LP noch durch ihre extrem gute Aufmachung Aufsehen. Denn sie kommt mit einem Button, Postkarte, ein grosses Poster, fettes Beiheft und als wäre das alles nicht schon genug - auch noch eine ?bersetzung der Texte ins Deutsche und Englische. Wow ! Die russische Sprache verleiht den Lieder zusätzlichen Charme. Ich muss sagen, dass dies hier weit mehr als eine 08/15-Durchschnittprodukt ist. Denn die Band wie auch die Labels haben sich extrem Mühe gegeben. Die Platte ist ein echtes Monster! Micha.
Neben SPITFIRE sind DISTEMPER die dienstälteste Ska-punkformation Russlands, deren aktuelles Album "Ska Punk Moscow!" jetzt auch in einer Gemeinschaftsproduktion zwischen An'na Nadel Records, Wanda Records und Distemper Records auf Vinyl veröffentlicht wurde. Was ich an dieser Stelle endlich einmal loswerden muss ist, dass vor allem polnisches und russisches Coverartwork überzeugt, denn hier sieht man die Liebe zum Detail und was die Qualität dieser Drucksachen betrifft, werden keine Kosten und Mühen gescheut, so dass dieser hübschen Platte ein dickes Booklet mit irre viel Photomaterial sowie ins Deutsche übersetzte Lyrics beiliegen. Musikalisch rockt das Sextett ähnlich wie MIGHTY MIGHTY BOSSTONES zu "Devils Night Out"-Zeiten.Auch wenn deren Niveau nicht ganz erreicht wird, so wird jedoch der eigene Charakter, nicht zuletzt durch die russischen Texte bewahrt. Seit über zehn Jahren spielt die Band bereits zusammen und war des öfteren auch schon in Deutschland zu sehen. DISTEMPER kommen bei mir ganz nach oben auf meine Liste der noch nicht gesehenen Bands, und sofern man etwas Rhythmus im Blut hat und auf Skapunk-Mucke abfährt, kann daraus nur ein guter Skank werden! Cheers.
Gerade noch rechtzeitig schaffte es diese Scheibe in diese Nummer des Skinheads R&B. Bekannt wurde diese großartige Moskauer Ska-Punk-Kapelle durch einen Beitrag auf einem "Russen-Disko-Sampler" und vor allem durch die unermüdliche PR-Arbeit der Jungs von ANR. Und die neue Scheibe kommt erst einmal mit einer ganz fetten Aufmachung daher: Klappcover; Poster; Texte in Russisch, Englisch und Deutsch und dann ist das ganze auch noch eine Picture-LP. Nun gut, über den Wert von Picture-LPs lässt sich bekanntlich streiten und ich bin eher ein Gegner dieser Dinger und finde die Störgeräusche immer ein wenig nervig - wäre da noch der optische Effekt, aber... (lassen wir das!) Musikalisch ist an der Scheibe überhaupt gar nichts auszusetzen! Es ist genau das, was mensch sich unter der Kategorisierung Ska-Punk vorstellt: Wunderschöne Bläser-Parts neben fetten Gitarren-Riffs und der - für diese Art von Musik - schon ziemlich krassen Stimme des Sängers und Gitarristen Dazent, die sehr tief und kratzig immer irgendwie im Gegensatz zu den sehr schönen Melodien zu stehen scheint! Und auch die - leider sehr spärliche gesäten - Freunde des 4-Seiten-Instrument kommen durchaus auf ihre Kosten. Die Texte (jedenfalls die englischen und deutschen Versionen), die durchaus sehr poetisch sind, handeln unter anderem von falschen Vorbildern, dem völlig auf das Wochenende ausgerichteten Leben, dem Rassismus in Moskau resp. Russland und auch mal davon, sich zu betrinken, Musik zu hören und einfach Spass zu haben, na dann Prost! Wäre es keine Picture-LP würde ich glatt eine 1,0 vergeben, so wird es "nur" eine 1,3!
Das Plastic Bomb hat DISTEMPER ja mal als die MIGHTY MIGHTY BOSSTONES Russlands bezeichnet.Und da liegen sie gar nicht mal so daneben. Und schon vor dem mittlerweile 11. Album der 1989 gegründeten Band haben sie sich längst in die Championsleague ihres Genres gespielt. Da kann man davon auch schon mal eine fette, schwere Picture-LP veröffentlichen, die sicher nicht ganz billig in der Produktion ist. Außerdem liegt der Platte auch noch ein schönes Poster bei und die Texte sind auch alle enthalten. Zwar leider nur auf Russisch. Aber so kann man, vorausgesetzt, man kriegt die Aussprache hin, auf Konzerten und im Wohnzimmer ordentlich mitgröhlen. Denn darauf ist die Musik ja auch ein bisschen ausgelegt. Schöner Skapunk eben, wie man es von den Herren gewohnt ist. Und neben den Ohren ist die Platte ganz besonders was für´s Auge! Kann man nix falsch machen. Kommt immer an!
Distemper sind hierzulande längst keine Unbekannten mehr. Sie sind vielen ein Begriff als die beste Skapunk-Band, die aus Moskau kommt. Und das untermauern sie mit dieser phänomenalen Platte aufs Neue. Die Picture-LP hat eine ebenso phantastische wie kostenspielige Aufmachung. Sie kommt nämlich in einem hervorragend gestaltetem Klappcover + Poster!! Das nenne ich Liebe zum Detail! Und die Mucke ist 1A. Keine Spur von der sonst so oft gehörten russischen schwermütigen Melancholie. Hier geht es eher beschwingt, fröhlich und positiv zu. Sie sind und bleiben die russischen MIGHTY MIGHTY BOSSTONES! Einen besseren Soundtrack für eine ausgelassene Skaparty kann man sich nicht vorstellen. Optisch und musikalisch auf höchsten Niveau! Get your copy! Micha.
Keine Ahnung die wievielte DISTEMPER-Platte das hier ist. Ich kenne die russischen Ska-Punker leider erst seit ihrer "Dobroe Utro"-LP und kann so lediglich feststellen, dass "Podumai Kto Tvoi Drusja" gegenber den beiden letzten Veröffentlichungen keinesfalls abfällt: Coole Bläser, hübsch rauer Sound, das derbe Organ von Sänger Dazent, schöne Breaks und Tempowechsel und dazu teils gesellschaftskritische, teils persönliche Texte, die sogar in den englischen Übersetzungen durchaus noch was poetisches haben. Im Großen und Ganzen also alles beim Alten, wie immer versehen mit ordentlich Biss und Energie und gleichzeitig ner guten Portion Spaß. DISTEMPER sind für mich zur Zeit die mit Abstand beste Band aus Russland. Schlicht großartig. ATAKEKS
RANTANPLAN, NGURU, UNUSED PAWNSHOP, DISTEMPER, JAN FEAT. UDSSR
... Endlich oben angekommen, bestiegen bereits Distemper die Bühne. Irgendwie wollte ich mich nicht damit anfreunden, dass Rantanplan etwa dreierlei Shirts (wovon mir keines gefiel) verkauften, Distemper hatten etwa deren 12! Aber eigentlich wollte ich nur ein paar von den wirklich stylishen Bermudas kaufen welche die Band trug, gab's aber nicht. Aber das tut nichts zur Sache. Ihr aktuelles Album heisst "HAM PO...!" und stammt aus dem Jahre 2003. Die 5 Moskauer plus einem Hampelmann mit Hundemaske legten los und servierten uns das, was man im Allgemeinen unter SkaPunk versteht. Nur vielleicht eine Stufe hÄher. Es Klang nach einer guten Mischung Ska, welcher vor allem während den Versen tÄnte, und zum Teil hammerschnellem Punk, der nur durch die anwesenden Bläser als Ska durchgehen konnte. Man hatte auch nicht das Gefühl, dass die Band Zeit zu verlieren hätte (40min), denn sie spielten ein Stück nach dem anderen und bot dem anfänglich noch zaghaften, später tobenden Publikum nicht wirklich viele Verschnaufpausen. Im Raum herrschte bereits eine Temperatur, welche den Bierkonsum durchaus begünstigt. Wäre ich doch nur nicht schon wieder mit dem Auto da…Die Crowd war jedenfalls begeistert und es gab auch zahlreiche Stagediver. Auch Stagetanzer, welche von den Leech-Leuten als es dann bald mal [zu viele] wurden, wieder heruntergebeten werden mussten. Die Band jedenfalls schien das zu freuen und der MaskenkÄter schien endlich auch mal Freunde gefunden zu haben. Ich hatte den Eindruck, dass dieses Gefühl die, welche nicht auf die Bühne gehÄren, auch hatten.Als Distemper mit ihrem umfangreichen Programm zu Ende waren, strÄmten recht viele Menschen aus dem Dynamo an die frische Luft und/oder an die Bar. ...
Für alle Ska-Fans die gestern nicht dabei waren - ihr habt echt was verpasst. Man kann wirklich sagen die russische Antwort auf Ska-P, aber doch völlig anders. Da steppt der Hund! ...... Ich glaub es war dann schon halb zwölf als Distemper zum Zug kamen. (Fing schon mit riesen Verspätung an weil einfach nichts los war - aber als Jan feat. U.D.S.S.R. spielten war es schon gut gefüllt, aber es gab trotzdem ausreichend Platz zum tanzen) Anfangs war das Publikum noch sehr versteift - ich denke das lag daran, dass manche die Lieder von Distemper doch nicht kannten aber das legte sich schnell weil Distemper wie immer ihr tanzendes Maskottchen, den bÄsen (jetzt tanzenden) Hund (wie ich Ihn nenne), dabei hatten. Zudem konnte man bei dieser ober-genialen Ska-Punk Mischung aus Moscow nicht dastehen und zuschauen - so kochte schon nach kurzer Zeit der komplette vordere Bereich. Es gab keinen Ä„rger untereinander jeder verstand sich prächtig mit dem Anderen (so kam es mir zumindest vor). Nach rund 1,5 Stunden Programm gab es dann noch ein paar Zugaben die es ebenfalls in sich hatten. Distemper holte nochmal alles raus aus sich. ... sweisse + quirxl